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GlossarDie Auslöseverzögerung ist die Zeitspanne, die zwischen dem Drücken des Auslösers und der Bildaufzeichnung vergeht.
Durch den Druck auf den Auslöser werden sowohl bei herkömmlichen als auch bei Digitalkamera verschiedene Abläufe aktiviert:
Bei einer Digitalkamera wird die Auslösung hauptsächlich durch interne Signalverarbeitung und die Fokussiergeschwindigkeit des Autofokus verzögert. Schaltet man den Weißabgleich und/oder das Display ab, wird der Prozessor der Kamera entlastet und die Auslöseverzögerung verringert sich.
Während digitale Spiegelreflexkameras mittlerweile annähernd verzögerungsfrei auslösen, können die Auslöseverzögerungen bei kompakten Digitalkameras bis zu einer Sekunde betragen. Umgehen lässt sich dies mit einem Hybrid-Autofokus, der über einen unabhängigen AF-Sensor verfügt. Dadurch kann bei durchschnittlichen Aufnahmeentfernungen eine Verzögerung von weniger als 0,1 Sekunden erreicht werden. Einzige Einschränkung: Bei Nah- und Makroaufnahmen funktioniert dieses Verfahren nicht.
In den Datenblättern der Hersteller findet man leider selten Angaben zur Auslöseverzögerung. Falls überhaupt angegeben, beziehen sich die Angaben auf die Auslöseverzögerung nach der Fokussierung.
Weitere Aspekte, die die Geschwindigkeit einer Digitalkamera beeinflussen: