Moderne Digitalkameras erledigen die Belichtungsmessung automatisch. Bei anspruchsvolleren Modellen stehen mehrere Verfahren der Belichtungsmessung zur Verfügung:
- Am flexibelsten lässt sich die Belichtung der Spotmessung respektive der Selektivmessung ermitteln: Sie misst ganz gezielt einen möglichst kleinen Bildwinkel aus. Nachteil: Wird mit der Spotmessung ein besonders heller oder besonders dunkler Teil des Motivs angemessen, ist die Aufnahme nicht optimal belichtet.
- Die Mehrfeld- bzw. Matrixmessung misst mehrere Felder im Bildausschnitt und gewichtet die Gesamtbelichtung nach einem Satz komplexer Algorithmen. Obwohl die Ergebnisse meist gut sind, können sich durch die Matrixmessung auch unerwartete Belichtungswerte ergeben.
- Die Integralmessung respektive Mittenbetonte Integralmessung liefert bei durchschnittlichen Aufnahmesituationen gute bis sehr gute Ergebnisse. Bei schwierigen Lichtverhältnissen, z.B. bei Seiten- oder Gegenlicht, sind die Ergebnisse jedoch eher schlecht.