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GlossarAls Blitzgerät bezeichnet man in der Fotografie eine künstliche Lichtquelle, die mit einer Gasentladungsröhre als Blitzlampe arbeitet. Das Elektronenblitzgerät gibt über einen definierten Zeitraum Licht von hoher Intensität, aber extrem kurzer Dauer ab (etwa 1/300 Sekunde bis herunter zu etwa 1/40.000 Sekunde).
Viele moderne Kameras haben ein Blitzlicht eingebaut. Hochwertige Kameras verfügen zudem über einen sogenannten Blitzschuh, auf den externe Blitzgeräte aufgesteckt werden können. Externe Blitzgeräte können auch mit einem Synchronkabel an die Kamera angeschlossen oder als so genannter "entfesselter Blitz" vollkommen drahtlos ausgelöst werden.
Die maximale Lichtleistung eines Elektronenblitzgeräts wird heute meist mit der Leitzahl bei einer gegebenen Filmempfindlichkeit und einem gegebenen Ausleuchtwinkel angegeben.
Die Belichtung kann über die Leuchtdauer geregelt werden. Frühe Elektronenblitzgeräte haben während der Aufnahme selbst eine Belichtungsmessung durchgeführt. Bei modernen Kamerasystemen hat sich jedoch die Steuerung des Blitzes durch die Kamera durchgesetzt (TTL-Blitzsteuerung).
Gängige Bauformen für externe Blitzgeräte sind das Aufsteck-, das Stab- und das Ringblitzgerät. Letzteres dient vorwiegend zur gleichmäßigen Ausleuchtung in der Makrofotografie.
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