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GlossarFlash-Speicher sind nicht-flüchtige digitale Speicherchips, die die Grundlage für praktisch alle in Digitalkameras üblichen Speicherkarten bilden.
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Technisch gesehen handelt es sich bei Flash-Speichern um EEPROMs, also elektrisch löschbare, programmierbare Nur-Lese-Speicher. Flash-Speicher halten ihre Informationen also auch dann, wenn sie nicht mit einer Stromquelle verbunden sind.
Die Lebensdauer von Flash-Speichern ist begrenzt. Sie wird in einer maximalen Anzahl an Lösch-Zyklen angegeben (10.000 bis 100.000 Zyklen für NOR-Flash und bis zu 1 Million bei den heute gebräuchlichen NAND-Flash-Speichern). Die Anzahl der möglichen Lösch-Zyklen entspricht der maximalen Anzahl der Schreib-Zyklen, denn der Speicher muss jeweils blockweise gelöscht werden, bevor er wieder beschrieben werden kann. Durch einzelne defekte Zellen wird einen Flash-Speicher aber noch nicht unbrauchbar: Die defekten Bereiche des Speichers werden einfach ausgeblendet, und die Daten auf andere Speicherbereiche umgeladen.
NAND-Flash-Speicher sind heute (Stand: April 2007) mit einer Kapazität von bis zu 2 GByte erhältlich. NOR-Flash-Speicher bringen es hingegen nur auf rund 64 MByte, sind jedoch erheblich schneller. Der Grund dafür: Bei NAND-Flash-Speicher werden die Daten- und Adress-Leitungen auf denselben Anschlüssen (Pins) ausgeführt, derselbe Anschluss wird also abwechselnd für Daten- und Adressübermittlung genutzt wird (Multiplex). Bei NOR-Flash-Speichern hingegen sind diese getrennt sind.