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Fokussiergeschwindigkeit

Fokussiergeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit oder "Schnelligkeit", mit der Autofokus ein Motiv scharf stellt. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Typ des AF-Systems, z.B. Video-AF, Phasendetektions-AF
  • der Brennweite des Objektivs
  • der Masse und Anzahl der mechanisch zu bewegenden Elemente bzw. Linsen im optischen System
  • der Geschwindigkeit der Kamera-Elektronik
  • den Hilfsfunktionen, z.B. infrarotes AF-Hilfslicht oder Hybrid-AF
  • dem AF-Modus der Kamera, z.B. Nachführ-AF.

Bei den meisten Consumer-Digitalkameras kommt ein Video-AF zum Einsatz, der in der Regel langsamer und unpräziser arbeitet als ein Phasendetektions-AF. Ferner arbeitet ein Teleobjektiv mit AF-Motor im Objektiv meist erheblich schneller, als ein Objektiv, das mechanisch durch einen AF-Motor im Kameragehäuse fokussiert.

Wichtig für Fokussiergeschwindigkeit ist die Aufnahmesituation insgesamt. Folgende Faktoren spielen hier eine Rolle:

  • Geschwindigkeit des Objekts und horizontale bzw. vertikale Bewegung zur Kamera
  • Objekt- bzw. Motivkontrast
  • umgebende Lichtsituation

[bearbeiten] Typische Problemsituationen

In außergewöhnlichen Lichtsituationen wie Gegenlicht, Restlicht oder große Helligkeit arbeitet ein Autofokus nicht immer zuverlässig. So lassen sich Objekte, die nur wenig Kontrast bieten, häufig nur mit einem Kreuzsensor, mit aktiver Distanzmessung oder mit einem AF-Hilfslicht fokussieren. Schnell überfordert ist ein Autofokus auch bei schnellen Bewegungen auf kurzer Entfernung.

[bearbeiten] Siehe auch