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GlossarAls Microdrive bezeichnet man eine sehr kleine Festplatte in Form einer CompactFlash-Karte.
Bis vor einigen Jahren waren Microdrives noch eine ernstzunehmende Alternative zu Flash-Speichern: Deren Kapazität war anfangs sehr begrenzt, so dass die für damalige Verhältnisse höhere Kapazität der Microdrives einen Vorteil bot. Heute hat sich das Bild deutlich gewandelt: Flash-basierte Speicherkarten bieten nicht nur höhere Speicherkapazitäten, sie arbeiten auch lautlos, sind robust, platz- und stromsparend und kostengünstiger in der Herstellung.
Die erste miniaturisierte Festplatte, die dieser Produktkategorie ihren Namen gab, war das Microdrive von IBM. Der ersten Generation mit einer Kapazität von 340 MByte folgten Generationen mit Kapazitäten von 512 MByte und 1 GByte. Als Magicstore wurden dann auch Microdrives mit einer Kapazität von 2,2 GByte angeboten. Seit der Übernahme der IBM-Festplattensparte durch Hitachi werden Microdrives mit Kapazitäten bis zu 8 GByte hergestellt. Microdrives mit Kapazitäten von 2,5 und 6 GByte werden auch von Seagate hergestellt.
Im Gegensatz zu großen Festplatten lassen sich Microdrives zwar in allen Lagen betreiben, sie sind jedoch keinesfalls so robust wie echte CompactFlash-Karten.