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GlossarIm RAW-Format werden Fotos gespeichert, an die höchste Qualitätsansprüche gestellt werden. Einerseits sind Farbübergänge und Verläufe besser abgestuft, anderseits bietet das RAW-Format pro Farbkanal nicht nur 8 sondern 10 oder mehr Bit Tiefe. RAW-Daten werden ohne Kompression gespeichert, so wie sie der Bildwandler liefert.
Jedoch sind unkomprimierte Dateien entsprechend groß und benötigen pro Bild bis zu 30 Megabyte oder mehr auf dem Speicherchip. Um Bilder im RAW-Format anschließend bearbeiten zu können, benötigt man einen entsprechenden Konverter oder ein Bildbearbeitungsprogramm mit RAW-Modul.
Da es jedoch verschiedene RAW-Formate gibt, sind die Daten unterschiedlicher Kamera-Hersteller in der Regel nicht kompatibel zueinander. Wer dennoch Daten austauschen möchte, kann auf das DNG-Format von Adobe zurückgreifen. Dies ist ein offener Standard, mit dem sich Rohdaten unterschiedlicher Programme verarbeiten lassen. Wegen des einfachen Datenaustauschs unterstützen Hersteller zunehmend dieses Format.