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GlossarDie SD Memory Card (Kurzform für "Secure Digital Memory Card") ist ein digitales Speichermedium, das mit Flash-Speicherung arbeitet. Basis der von SanDisk im Jahr 2001 entwickelten Karte ist der ältere MMC-Standard. Durch zusätzliche Hardware-Funktionen für das Digital Rights Management (DRM) soll die Karte das unrechtmäßige Abspielen geschützter Dateien verhindern.
Die mit einem Controller versehene und 32 × 24 × 2,1 mm große Speicherkarte bietet Kapazitäten von 8 MByte bis 8 GByte. Karten mit Kapazitäten von 16 respektive 32 GByte kommen voraussichtlich Ende 2007 respektive Ende 2008 auf den Markt.
Während die ursprüngliche Norm für SD-Karten nur einen Speicherplatz bis 2 GByte unterstützte, ist durch die Erweiterung der Norm (SDHC = SD-High Capacity) ein Datenvolumen bis zu 32 GByte möglich geworden. SD-Karten ab 2 GByte - also in SDHC-Norm - funktionieren jedoch nur in Kameras, PDAs und Kartenlesern, die den SD 2.0 Standard unterstützen.
Auch preiswerte SD-Karten erreichen heute eine Schreibgeschwindigkeit von 2 MByte/sec, sogenannte Highspeed-Karten sogar bis zu 20 MByte/sec. In der Regel wird die Übertragungsgeschwindigkeit nicht direkt angegeben, sondern als Faktor relativ zur Lesegeschwindigkeit von CDs (etwa 150 KByte/sec). Diese Schreibweise wird auch bei anderen Speichermedien verwendet, z.B. "High Speed SD card 50x" = ca. 7,5 MB/s Schreibgeschwindigkeit.
Ein Flash-Speicher lässt sich prinzipbedingt nicht unbegrenzt oft beschreiben und löschen. Durch einzelne defekte Zellen wird einen Flash-Speicher aber noch nicht unbrauchbar, denn die defekten Bereiche des Speichers werden auf Basis spezieller Algorithmen ausgeblendet und die Daten auf andere Speicherbereiche umgeladen. Ein Flashspeicher kann etwa 10.000-fach beschrieben werden, bis die ersten Fehler auftreten.