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Speicherkarte

Die Speicherkarte dient zur Speicherung der Bilddaten. Während vor einigen Jahren noch die Speicherung auf Minifestplatten (sog. Microdrives) eine Alternative darstellte, kommen heute praktisch nur noch elektronische Flash-Speicher zum Einsatz.

[bearbeiten] Typen

Dabei gibt es einige unterschiedliche, untereinander nicht oder nur sehr bedingt kompatible Technologien/Formate:

Während eine CompactFlash Karte etwa 5 x 5 cm groß ist, sind die MultiMedia-Card (MMC) und die SD-Card jeweils so groß wie eine Briefmarke. Neuere Kartentypen entsprechen nur noch der Größe eines Fingernagels.

[bearbeiten] In der Praxis

Da man sich nur bei den wenigsten Kameras die Art des Speichermediums aussuchen kann, sollte dies nur bei gleich guten Kameras kaufentscheidend sein. Nur wenige Kameras akzeptieren zwei oder drei verschiedene Typen.

Die langsamsten Medien (Schreiben etwa 0,5 bis 1 MByte/sec) sind SmartMedia, Memory Stick und xD-Cards. Da die Karten keinen eigenen Controller enthalten, ist das Zusammenspiel zwischen Karte und Kamera nicht immer gewähr­leistet. Auch die verschiedenen Ausführungen von Memory Sticks sind nicht immer untereinander kompatibel.

Sicherer und schneller arbeiten CompactFlash und SD-Cards (Schreibgeschwindigkeit rund 3 bis 8 MByte/sec). CompactFlash bietet den günstigsten Speicher mit den größten Kapazitäten.

Zum neuen Standard-Format entwickeln sich SD-Cards. Sie sind inzwischen weit verbreitet und entsprechen preislich den CF-Karten. Zudem arbeiten sie sehr schnell. Noch höhere Speicherkapazitäten und definierte Geschwindigkeits­klassen bietet die SDHC, sie ist jedoch nicht abwärtskompatibel. Hohe Schreibgeschwindigkeiten, die jedoch eher von jeder höherwertigen Digitalkameras genutzt werden können, bieten auch die High-Speed-Varianten der CF- und SD-Cards.

[bearbeiten] Siehe auch